Gemeinde Rödinghausen

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Gemeinsame Presseinformation der Gemeinde Rödinghausen und von E.ON Westfalen Weser

Foto von links nach rechts: Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Dirk Rabeneck und Frank Rottmann von E.ON Westfalen-Weser hoffen auf deutliche EinsparungenRödinghausen. Ab Montag, 13. Juli 2009, startet das größte Modernisierungs- und Energiesparprogramm in der Geschichte der Straßenbeleuchtung in Rödinghausen. Bis zum Jahresende werden Mitarbeiter von E.ON Westfalen Weser die 1700 Rödinghauser Straßenleuchten so umrüsten, dass rund 30 Prozent weniger Energie verbraucht werden, die Wartungsintervalle deutlich verlängert und Quecksilberdampflampen vollständig aus der Straßenbeleuchtung in Rödinghausen und allen Ortsteile verschwinden.

Für Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer ist das umfangreiche Projekt ein wichtiger Eckpfeiler zur Weiterentwicklung der Gemeinde: „Dieses Energieeffizienzprojekt wird einen erheblichen Energiespareffekt und damit deutliche Kosteneinsparungen für unsere Kommune bewirken. Wir tragen darüber hinaus dem Sicherheitsbedürfnis unserer Bürgerinnen und Bürger in den Abend- und Nachtstunden Rechnung, in dem keine einzige Leuchte in dieser Zeit abgeschaltet wird. Wir reduzieren lediglich bei rund 900 Leuchten die Leistung.“ Wenn die gesamte Umrüstung beendet sei, so der Bürgermeister, betrage die Senkung des Energieverbrauchs rund 30 Prozent. „Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von etwa 160.000 kWh elektrischer Energie und mehr als 80 t CO2“, so Vortmeyer. Die Stromeinsparung entspricht dem jährlichen Verbrauch von etwa 45 Einfamilienhäusern. „Wir haben zudem mit E.ON Westfalen Weser einen langjährigen kompetenten Partner, der dies Projekt durchführt und dabei kostensparend Umrüstung und Wartung in einem Zuge realisiert. Das Unternehmen wird in den nächsten Jahren wie in der Vergangenheit auch die Instandhaltung für die Straßenbeleuchtung übernehmen“, betont Vortmeyer.


Auch Dirk Rabeneck, Leiter Service Vertrieb, E.ON Westfalen Weser, ist vom Erfolg dieser Maßnahme überzeugt: „In Sachen moderne Straßenbeleuchtung haben wir eine große Erfahrung. Deshalb freuen wir uns, mit unserem langjährigen Partner, der Kommune Rödinghausen, dieses umfassende Projekt zur Energieeffizienzsteigerung durchführen zu können. Denn vor Zukunftsprojekten haben wir hier sicher keine Angst: Erst im Februar haben wir gemeinsam hochmoderne LED-Leuchten vorgestellt, die wir hier in Rödinghausen auf Praxistauglichkeit erproben.

Als erster Straßenzug wird die Wehmerhorststraße von E.ON Westfalen Weser in „Angriff“ genommen. Danach werden nach und nach die anderen Straßen und Wohngebiete umgerüstet. Einschränkungen zum Beispiel durch Baustellen haben die Bürgerinnen und Bürger nicht zu erwarten. Frank Rottmann, Projektleiter von E.ON Westfalen Weser für die Modernisierung: „Wenn wir zum Beispiel ein Wohngebiet komplett umgerüstet haben, werden wir dies kontrollieren, indem wir auch am Tage die Straßenbeleuchtung in dem betroffenen Gebiet für eine Zeitlang einschalten werden. So können wir feststellen, ob alle Leuchten in Betrieb sind und Verbindungen sowie Schaltungen funktionieren. Unsere Bitte an die Anwohner, mit Gelassenheit dieses ungewöhnliche, aber auch begrenzte Licht am Tag zu ertragen.“

Zum Umrüstpaket gehören rund 300 Kofferleuchten, die von Quecksilberdampf- auf moderne Natriumdampfhochdrucktechnik umgerüstet werden. Die neuen Vorschaltgeräte sind dimmbar, so dass durch zentrale Steuerung alle Leuchten in der Zeit von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr leistungsreduziert werden. Die neuen Natriumdampfhochdrucklampen, die ein gelbliches Licht von sich geben, haben eine Nutzungsdauer von 16.000 Stunden und verlängern das Wechselintervall im Vergleich zu den alten Lampen um ca. 37 %.

Die 500 Leuchten, die mit 2 Leuchtmitteln ausgerüstet sind, werden so umgerüstet, dass in der Zeit von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr auf ein Leuchtmittel reduziert werden kann. Dazu werden zusätzlich in die Steuerschränke zentrale Steuergeräte eingesetzt.

Die vorhandenen gut 70 sogenannten 2-fach Glockenleuchten werden von 50 Watt Quecksilberdampf auf 20 Watt Kompaktleuchtstofflampe umgerüstet. In der Zeit von 21.00 – 06.00 Uhr wird ein Leuchtkörper abgeschaltet. In allen übrigen Leuchten werden neue effiziente Leuchtmittel eingesetzt.

Foto von links nach rechts:
Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Dirk Rabeneck und Frank Rottmann von E.ON Westfalen-Weser hoffen auf deutliche Einsparungen